Limmatquelle Baden

Ursprünglich entsprang die Quelle noch im Flussbett. Die erste Quellfassung erfolgte 1829. 1955 wurde die zweite Fassung erstellt, bis sie 1969 hinter einer Glasfront der Öffentlichkeit sichtbar gemacht wurde. Seither kann man nahe des Mercier-Stegs in Baden beobachten, wie die Limmatquelle direkt aus dem Boden sprudelt.

Mitte Juli 2021 hat die Mäder AG von der Quelleigentümerschaft Limmatquelle den Auftrag für die Erstellung des neuen Schutzgebäudes erhalten. Damit das neue Quellgebäude zur Eröffnung des neuen Bäderquartiers im November 2021 ebenfalls fertiggestellt war, musste ein genauer Zeitplan verfolgt und eingehalten werden.

Neben den imposanten Bäderbauten war unser Projekt eher klein. Die Planung der einzelnen Arbeitsabläufe und die Ausführung vor Ort erforderten jedoch ein hohes Mass an Präzision und Genauigkeit. Die vorfabrizierten Betonsäulen mussten millimetergenau positioniert werden, sodass die gegebenen Radien und Abstände nach Plan eingehalten werden konnten. Die Armierung wurde spiral- und sternförmig verlegt (siehe Foto). Praktisch jedes Eisen im Dachbereich hatte seine eigene Position und musste präzise verlegt werden.

Dank der guten und konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Architekten Christoph Lüber und unseren Mitarbeitern vor Ort konnten wir das Projekt erfolgreich und termingerecht der Bauherrschaft übergeben.

Sprudelnde Limmatquelle hinter Säulen und Glas

Spiral- und sternförmige Armierung

Christian Zbinden, Geschäftsführer
Dezember 2021

mader-signet

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